Coronavirus: B cells and T cells explained

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Sehr guter Fachartikel der englischen Wissenschaftsseite The Conversation über B- und T-Zellen und der Stand der forschung im Sommer 2020. Übersetzte Auszüge: „[Sie] müssen zwei sehr wichtige Zellen kennen: B-Zellen und T-Zellen. Hier ist eine kurze Einführung, […]:
Das Immunsystem ist ein Netzwerk von eng miteinander verbundenen Zellen, um den Körper vor inneren und äußeren Bedrohungen zu schützen. Es wird grob in zwei Untertypen eingeteilt: angeboren (natürlich) und adaptiv (erworben). […]
Das angeborene System ist die erste Verteidigungslinie, […dieses gibt] Hinweise in Form von chemischen Signalen (Zytokinen) oder abgebauten Produkten infektiöser Organismen (Antigene), um das adaptive Immunsystem zu aktivieren, […] welches sich zu einer vielseitigeren und hochgradig zielspezifischen Abwehr entwickelt [hat], mit der Fähigkeit, sehr feine Unterschiede in der Zusammensetzung von Infektionserregern zu unterscheiden. […]
T-Zellen werden weiter in zwei Untertypen gruppiert, CD4+ und CD8+ Zellen. CD4+ sind T-Helferzellen, die die Aktivität anderer Immunzellen unterstützen, [wodurch] Antikörper produziert [werden]. CD8+-zytotoxische T-Zellen hingegen töten infizierte Zellen direkt ab.

Sobald das adaptive Immunsystem den Eindringling besiegt hat, wird ein Pool langlebiger T- und B-Gedächtniszellen gebildet. Diese Gedächtnislymphozyten bleiben ruhend, bis sie das nächste Mal auf denselben Erreger treffen. Diesmal erzeugen sie jedoch eine viel schnellere und stärkere Immunreaktion. Das Gedächtnis ist die Schlüsselfunktion des adaptiven Immunsystems und ermöglicht einen langfristigen Schutz.

Da die meisten Menschen dem neuartigen Coronavirus nicht ausgesetzt waren, kann mit Sicherheit davon ausgegangen werden, dass nicht infizierte Menschen über keine Gedächtnis-T- und B-Zellen und damit keinen Schutz vor einer COVID-19-Infektion verfügen. […]

Eine aktuelle Studie aus den USA […] zeigte auch, dass einige nicht infizierte Menschen T-Zellen gegen COVID-19 hatten, was auf eine Überschneidung mit der Reaktion auf frühere Coronavirus-Infektionen hindeutet – sogenannte Kreuzreaktivität.
Jüngste Untersuchungen des Karolinska-Instituts in Schweden zeigten außerdem, dass mehrere COVID-Patienten mit leichten bis gar keinen Symptomen T-Zellen gegen das Virus gebildet hatten. […]
Mit anderen Worten, die Antikörper, die B-Zellen während der ersten Exposition bilden, verschwinden in wenigen Wochen, aber die dadurch gebildeten Gedächtniszellen bleiben viel länger erhalten.“

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