SARS-CoV-2: Ist die Grundimmunität höher als angenommen?

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Artikel für das Fachpublikum über die auch heute noch äußerst interessante Fragen wie hoch die die Immunität in der Bevölkerung bereits verbreitet und wo liegt der Schwellenwert für die Herdenimmunität. Hier werden ander als von der Politik derzeit Werte von 60% und weit darunter genannt.
Auszüge:
„Assistenzprofessor Peter Doshi, Mitherausgeber des British Medical Journal, setzt sich im BMJ mit der aktuellen Forschung zu diesem Thema auseinander. Er kommt zu dem Ergebnis, dass „Pandemieplaner“ einige grundlegende Annahmen zur Messung der Anfälligkeit der Bevölkerung für das Virus und zur Überwachung der Ausbreitung überdenken sollten. „Vielleicht war es ein wenig naiv, Messungen wie Serologietests durchzuführen, um festzustellen, wie viele Menschen mit dem Virus infiziert waren“, zitiert er den Immunologen Assistenzprofessor Marcus Buggert vom schwedischen Karolinska-Institut. „Vielleicht gibt es da draußen ja mehr Immunität.“ “
„Im Gegensatz zur Erforschung von Antikörpern, die die Nachrichten zu dominieren scheinen, hätten T-Zell-Studien bislang kaum mediale Aufmerksamkeit erhalten, stellt der BMJ-Mitherausgeber fest. Dabei ließen diese im Vergleich zu Antikörpern bezüglich der Dauer der Immunität erheblich optimistischere Aussichten zu.“
„Nun, da wir mehr über die Infektion erfahren haben, ist es Zeit zuzugeben, dass wir die T-Zell-Daten ebenfalls brauchen.“
„Die meisten Experten gehen aktuell davon aus, dass für die Herdenimmunität gegenüber SARS-CoV-2 mindestens 60 Prozent der Menschen immun sein müssen. Die Ursprungsformel beruhe jedoch auf zwei Annahmen, nämlich dass die Immunität in einer bestimmten Population gleichmäßig verteilt ist und dass sich die Mitglieder zufällig mischen, gibt Doshi zu bedenken.“

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