Zelluläre Funktionstests in der Immunologischen Labordiagnostik

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Sehr guter und verständlicher Fachartikel aus 2017 über Zelluläre Funktionstests in der immunologischen Labordiagnostik mit der Erläuterung der Funktionsweise von LTT und EliSpot
Auszüge:
„Besser als ihr Ruf“

„Lymphozytenfunktionstests erlauben eine differenzierte Diagnostik bei zellulären Immunreaktionen, […]. Sie erfordern jedoch eine besonders sorgfältige Indikationsstellung sowie Fachkenntnis bei der Durchführung und Bewertung. […]Im Gegensatz zum LTT erfasst man bei den Freisetzungs-Assays die initiale Immunreaktion und nicht eine kumulierte, um Tage verzögerte In-vitro-Reaktion. Gemeinsamkeit aller Zytokinassays und Abgrenzung gegenüber dem LTT ist also die Messung von Botenstoffen nach einer relativ kurzen Inkubation von 24 bis 48 Stunden.“
„Hierfür existieren verschiedene Testvarianten. Grundsätzlich zu unterscheiden ist zwischen der Messung im Kulturüberstand (IGRA, ITT) und der Messung auf Einzelzellniveau (ELISpot = Enzyme Linked Immuno Spot).“

„Der LTT ist und bleibt ein geeignetes Verfahren, um die Reaktionsfähigkeit einer bestimmten Lymphozytenpopulation global zu beurteilen. […]“
„Auch Zytokinfreisetzungs-Assays unterliegen einer strengen Indikationsstellung, kommen aber wegen ihrer differenzierteren Aussage häufiger als der LTT zum Einsatz. Insbesondere der ELISpot-Test ist zu einem wertvollen diagnostischen Werkzeug geworden, das die klassische Immunologie bei schwierigen Fragestellungen sinnvoll ergänzt.“

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